Die Sandmalve ist ein mehrjähriges Kraut das eine Höhe von 1,5 m erreichen kann. Sie hat eiförmige Blätter die behaart und am Rande deutlich gezähnt sind.
Sie bildet bestielte 5 blättrige Blüten in den Farben weiß, gelb oder rosa.
Vorkommen
Die Sida Cordifolia ist in den tropischen und subtropischen Regionen Afrikas, den westindischen Inseln und Brasilien anzutreffen.
Geschichte
Drogen und Inhaltsstoffe
Die ganze Pflanze ist reich an Wirkstoffen. Die Sida Cordifolia enthält verschiedene Alkaloide wie Ephedrin, Pseudoephedrin und Vasicin ausserdem Harze, Harzsäuren und Phytosterole. Der Alkaloidgehalt nimmt mit zunehmender Alter der Pflanze ab. In den Samen ist er 4 fach höher wie im Rest der Pflanze.
Eigenschaften und Wirkungen
Die Sandmalve hat eine abortive Wirkung. Das heißt sie kann Fehlgeburten auslösen. Ausserdem ist sie entzündugshemmend, fiebersenkend und in größeren Dosen halluzinogen.
Das enthaltene Alkaloid Ephedrin wirkt ähnlich wie Adranalin jedoch milder.
Verwendung
In der (afrikanischen) Volksmedizin wird Sida Cordifolia als Hustenmittel, gegen Malaria, bei Menstruationsproblemen, als Wurmmittel und zur Allgemeinen Stärkung eingesetzt. Ausserdem bei Durchfall, Syphillis und Erkrankungen der Lunge.
Äußerlich gegen Schwellungen und Verstauchungen und bei Augeninfektionen.
Die Wurzel der Sandmalve wird auch zur Wundbehandlung und bei Nervenleiden verwendet.
Die Samen werden als Aphrodisiakum genutzt.
In der ayurvedischen Medizin wird Sida Cordifolia als Tonikum fürs Herz verwendet.
Sie ist Bestandteil von Kapseln die unter dem Oberbegriff "Herbal Extasy" angeboten werden.
Zubereitung
Kultivierung
Die Sandmalve ist leicht aus den Samen zu ziehen und mag eine feuchte, warme Umgebung.
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